Der Reitersieger

grhalle1Das Ringstechen ist eines unserer Highlights in jedem Jahr, wo Zuschauer und Reiter ein spannendes Turnier und einen unterhaltsamen Abend  erleben können.

Das Ringstechen findet jährlich  im Reitstall Bierewitz statt. Hier sticht das Reitercorps seinen Reitersieger aus.

Schliesslich bleibt das Reitercorps Büttgen  nicht stehen, sondern, ermöglicht im Gegenteil vielen Reitern die Teilnahme an dem Turnier. Somit wird es ein Genuss für Reiter und Zuschauer.


Das Spiel

Gemäss den Regeln muss die Bahn 36 m lang sein, sie ist mit Pfählen abgesperrt die unten 1 m und oben 1.65 m auseinander stehen. In der Länge sind sie an beiden Seiten mit Seilen verbunden, während in der Mitte unter einem Tor eine Leine in einer Höhe von 2,20 m quer gespannt ist. Hieran ist eine Halterung für den Ring befestigt, die hin und her geschoben werden kann. Der Teilnehmer darf selber die Stelle für die Halterung bestimmen, abhängig davon, ob er Links- oder Rechtshänder ist. Der Ring mit einem Durchmesser von 38 mm kann mit einer Feder in die Halterung gesteckt werden. Es ist die Absicht mit einer Lanze, die man mit einem Holzspeer vergleichen kann und die sich in einer Eisenspitze verjüngt, den Ring zu stechen. Wird der Ring zwar an die Lanze gestochen aber der Reiter verliert ihn vor Ende der Bahn, wird das als „daneben“ gerechnet. Während dieser Aktion muss das Pferd galoppieren.

Trabt nun aber das Pferd, darf es der Teilnehmer nochmals versuchen, wenn er vor dem Passieren des Ringes die Lanze nach hinten gehalten hat. Wenn das Pferd dann wieder nicht galoppiert, darf er es noch einmal versuchen und wenn es dann wieder nicht klappt, ist der nächste Teilnehmer an der Reihe.

Gewinner des Turniers ist, wer während des ganzen Tages die meisten Ringe gestochen hat.

Die Reitersieger

1983 – Konrad Hamraths
1984 – Volker Lorenz
1985 – Heinrich Stefen
1986 – Thomas Schneider
1987 – Cristoph Demuth
1988 – Thomas Schneider
1989 – Heiko Meyer
1990 – Rupert Glöckner
1991 – Wilhelm Stefen
1992 – Herman Schier
1993 – Christoph Demuth
1994 – Thomas Schiefer
1995 – Christian Losch
1996 – Wilfried Enders
1997 – Heinz Josef Stefen
1998 – Stephan Schneider
1999 – Konrad Hamraths
2000 – Mathias Wolke
2001 – Jürgen Heuchling
2002 – Christian Losch
2003 – Jürgen Spicker
2004 – Reinhard Block
2005 – Rolf Lehnen
2006 – Heiko Meyer
2007 – Heinz Tertocha
2008 – Richard Starck
2009 – Gerry Gerresheim
2010 – Thomas Schiefer
2011 – Mathias Wolke
2012 – Wilhelm Stefen
2013 – Ludger Heintz
2014 – Mathias Wolke
2015 – Reinhard Block
2016 – Ulf Schluckebier